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Malta Doom Metal Festival 2012

25.04.22

Der April hatte ja wirklich Einiges zu bieten. Es ging los mit dem nicht mehr für möglich gehaltenen Wintereinbruch, der mir doch noch eine sonnige Schneewanderung am Soisberg ermöglichte. Gleichzeitig fielen weitgehend die pandemischen Maßnahmen (außer in Hamburg), weswegen am erstmöglichen Samstag die Hersfelder Kneipentour mit Livemucke stattfand. Für mich war nur die Show im Keller interessant, wo analog zu 2020 die Mark Prang Band für's erste Konzert des Jahres zuständig war. Die Cover-Performance fiel gewohnt unterhaltsam aus, Publikum fand sich mal wieder erst zu späterer Stunde zahlreicher ein, um dann aber umso besser gelaunt zu sein. Dank Feuerwehrmann Fummel passte auch die Stärke der Getränke, so dass es ein geschmeidiger Abend wurde.

Wenige Tage später durfte ich dann auch endlich wieder ins Auestadion, wo vorher ja solch enorme Ansteckungsgefahr bestanden haben muss, dass nur zertifizierte Auserwählte ins weite Rund gelassen wurden. Anscheinend hatte ich dem Team gefehlt, vielleicht lag's auch an den Ultras, jedenfalls klappte es erstmals seit Anfang Dezember wieder mit dem Tore Schießen im heimischen Stadion, die favorisierten Nachwuchs-Mainzer wurden verdient besiegt. Hätte anderntags nicht die Pflicht gerufen, Sascha wäre zur Feier des Tages sicher noch mit mir zum lustigen Vick gegangen.

Und dann ergab sich kurzfristig ein erneuter Ausflug in den bayerischen Freistaat, nachdem Lieblingsösi Jürgen mir den entscheidenden Impuls verschafft hatte. Die Augsbangers veranstalteten ein Metal Meeting mit einer ganzen Handvoll Bands, darauf hatte ich spontan Bock. Ein kleines Festival im gemütlich verranzten Club vor lauter normalen Leuten, herrlich. Außer "3G" gab's keine Auflagen, in Hamburg noch immer nur für kühnste Nostalgiker vorstellbar. Umso schöner, dass sogar einige alte Bekannte zugegen waren, was für nette Begegnungen sorgte. Auch musikalisch ging's gut zur Sache, vor allem natürlich in Form der amtlich groovenden Naevus und den gnadenlos thrashenden Macbeth. Bei solch gediegener Kurzweil neigte das Helle zu besonders geschmeidigem Abgang, wodurch ich ausreichend früh ins edle Hotelgemach zurückfand.

14.04.22

Mitte März hatte ich die Ehre, den mit einem frischen Kreuzband ausgestatteten Lars im tiefsten Bayern abzuholen. Nach leichten Startschwierigkeiten klappte es sogar recht problemlos, seinen Automatikbolliden stundenlang durch die Republik zu steuern, außer wenn mal kurz mein linkes Bein unerwünschte Lebenszeichen von sich gab. Abends lieferte ich ihn wohlbehalten im trauten Heim ab, und inzwischen arbeitet er tüchtig mit der verbliebenen Muskelmasse an seiner baldigen Rückkehr in den Pit.

Zuvor gönnte ich mir einen Touritag in Passau, wo ich bisher nur mit der Bahn mal durchgetuckert war. Bei angenehmem Wetter latschte ich durch die hübsche Altstadt, besichtigte die Veste Oberhaus und machte natürlich Halt am Dreiflüsseeck, wo ich leicht überrascht feststellte, dass der deutlich größere Inn am Zusammenfluss seinen Namen der blaueren Donau opfern muss. Über die steile, klamme Wallfahrtstiege machte ich einen kurzen Abstecher ins Nahe Österreich, bevor ich noch ein wenig die 3G-geplagte Gastronomie unterstützte.

Eine Woche drauf gab's den nächsten Ausflug nach Bayern, genauer in die "fränkische Toskana" bei Bamberg. Dort quartierte ich mich mit Rita in einer FeWo in der Bergstadt ein, von wo aus wir Freitag früh per Bus zum 13-Brauereien-Weg aufbrachen. Das Wetter zeigte sich perfekt, wir waren mit die ersten Wanderer der Saison, also war klar, es würde noch nicht überall Hochbetrieb herrschen. Trotzdem hatten wir Glück, die sehr nette Herbergsmutter vom Landhaus Lohntal legte uns ihren Kühlschrank nahe, dessen Inhalt wir auf der sonnigen Terrasse zu uns nahmen. Die zweite Brauerei im Ort hatte dann auch den Flaschenverkauf geöffnet, so dass wir gut gestärkt im nächsten Dorf gleich mal den eigentlich noch gesperrten Biergarten einweihen durften. Es lief also bestens, als wir ein aufgegebenes Ferienhaus in der Pampa erspähten, das erstmal inspiziert werden musste. Wenn's nicht frühlingshaft sonnig gewesen wäre, man hätte einen Gruselklassiker in dem edlen Gerümpel drehen können. Es folgten viele, trockene Kilometer durch waldiges Gebiet, bevor wir in Schammelsdorf tatsächlich noch gezapftes Knoblach-Bräu als Belohnung bekamen. Am nächsten Tag starteten wir in Breitengüßbach auf einem anderen Brauereienweg, und es zog sich etwas, bis wir in Merkendorf bei Hummels endlich auf einen großartigen Biergarten mit Speis und Trank trafen. Dort ließen wir es uns längere Zeit gutgehen und ließen den nächsten Ausschank im gleichen Ort sogar aus. Zum Glück hatten wir an Wegzehrung gedacht, denn auf unserer verkürzten Route wären wir sonst möglicherweise verdurstet. Etwaige Mängel behoben wir wie jeden Abend im Einhornskeller gleich gegenüber unserer Unterkunft, wo wir von der sehr netten Wirtin immer bestens versorgt wurden. Bierwandern in Franken ist gewiss eine empfehlenswerte Unternehmung, die wir womöglich nochmal vertiefen werden.

19.03.22

Anfang des Monats durfte sich unsereins nun also wieder offiziell gastronomisch bewirten lassen, sofern ein entsprechendes Zertifikat mitgeführt wurde. Kurzfristig setzte ich das Fassbierfastenbrechen mit Lars bereits am erstmöglichen Tag in die Tat um, mangels Alternativen zog es uns in den Mückenstürmer. Dort war gerade mal ein einziger Zweiertisch unreserviert, um uns herum stopften sich bald die ausgehungerten Horden ihre Bäuche voll. Wir beließen es beim frisch Gezapften, was nach der langen Durststrecke eine enorm geschmeidige Perlage aufwies. Es wurde ein nur kurzes, intensives Vergnügen, schließlich waren wir aus der Übung und wollten es nicht gleich übertreiben, zumal am Folgetag teilweise noch die Pflicht rufen sollte.

So nahm ich noch leicht benommen des Mittags den beschwerlichen Fußweg nach Heenes auf mich, um dem ersten Ballspiel seit November beizuwohnen. Im Kreispokal tauchte der Favorit aus Nentershausen auf, der bereits in den ersten 45 Minuten alles klar machte. Wegen wetterlicher Kühle und magenmäßiger Mulmigkeit beließ ich es für den Moment bei Durchgang 1, nicht ohne am nächsten Tag im gleichen Wettbewerb dem FSV Hohe Luft beim mühsamen Niederringen der Truppe aus Niederjossa und Breitenbach beizuwohnen. Ein wesentlich spannenderes Duell, das unter allerdings noch ungemütlicheren Außentemperaturen litt. Die Verlängerung überstand ich kurz vorm Kältetod nur im Windschatten des Grillhäuschens, immerhin obsiegte zum Glück am Ende verdientermaßen das Heimteam. Insgesamt ist zunächst aber noch viel Luft nach oben, was den Erlebniswert beim heimischen Amateurkick betrifft.

Wenig Aklimatisierung benötigte man hingegen beim ersten Biergartenbesuch in Oberrode, wo letzten Sonntag Nachmittag beste Bedingungen herrschten. Mit Rita testete ich die Qualität des im Ausschank befindlichen Obergärigen, wir vergaben mindestens 4 von 5 Sternen. Am zweiten Öffnungswochenende herrschte bereits erstaunlich reges Treiben, es war mal schön, die ganzen unverhüllten Visagen zu erblicken.

Unverhüllt ging es am Vortag auch in Frankfurt zu, wo eine deutlich vierstellige Anzahl Menschen für Frieden und Freiheit durch die Straßen zog. Offensichtlich ist dies eine regelmäßige Veranstaltung, die in den größeren Medien aber wohl kaum Erwähnung findet. Passt bestimmt nicht ins Narrativ, denn Selbstbestimmung gilt zurzeit ja als eher unpopulär. Abgesehen von einer kläglich kleinen Gruppe "Gegendemonstranten" mit entsprechend absurden Parolen, musste man sich nun wirklich keine Sorgen machen, mit den "falschen" Leuten auf die Straße zu gehen. Ich hab jedenfalls nicht eine(n) wahrgenommen, der sich fragwürdig gebärdet hätte, dafür aber ganz viele positiv agierende Individuen mit Friedenssymbolik, intelligenten Äußerungen, linker Gesinnung und sogar einen mit Antifa-Fahne. Da hatte ich auch kein Problem damit, dass mir einer der Organisatoren eine Ordner-Binde verpasst hatte, damit die Auflagen erfüllt werden konnten. Gut dass ne Menge Menschen es nicht einfach hinnehmen, wenn mit dem Notstand gespielt wird.

20.02.22

Mein letztes reguläres Fassbier durfte ich im November goutieren, umso besser, wenn man Freunde hat, die einen zwischendurch ambulant versorgen. Lars hatte was vorbereitet, extra eine Anlage besorgt, und mit ein bisschen Sauerei drumherum amtlich einen gezapft, rührend! Der Abend gestaltete sich so enthemmend, dass wir anschließend noch kurz in die Kneipe sind, also inklusive meiner Aussätzigkeit, wobei ich nur fast prompt wieder rausgeflogen wäre. Womöglich sollten wir einfach öfter dem gesunden Menschenverstand folgen, statt willkürlichen Verordnungen zu gehorchen, bringt auf jeden Fall mehr Spaß.

Ganz legal war neulich am sonnigen Samstag die Demo des Pflegepersonals in Fulda bezüglich drohender Impfpflicht, wo ich mich mal solidarisch beteiligt habe. Sogar nen dorfbekannten Metalbruder hab ich dort getroffen. Trotz aller Beklemmung herrschte friedlich-frohe Stimmung unter den paar hundert Beteiligten, die ihr Anliegen mit Nachdruck in den Straßen der osthessischen Metropole unterstrichen. Seltsame Zeiten, wenn du nicht ins Fußballstadion darfst und im Gegenzug mit OP-Maske bekleidet kilometerweit durch die Straßen Fuldas eierst...

03.02.22

Nun geht's aber rund! Dammbruchartig werden Maßnahmen zurückgefahren bzw. aufgehoben und die Pandemie nach und nach für beendet erklärt. Außer in Deutschland natürlich, da bleibt man besonnen, um das verängstigte Volk nicht allzu jäh aus seiner Angstpsychose zu reißen. Außerdem scheint unser Gesundheitssystem ja derart marode zu sein, dass wir uns keinerlei Leichtsinn leisten können. Deswegen ist es auch so wichtig, dass unsere gewählten Vertreter ganz mehrheitlich weiterhin bei Team Vorsicht mitspielen, experimentelle Injektionen verpflichtend vorschreiben wollen, und friedliche Montagsspaziergänger, denen das alles viel zu weit geht, in die Schmuddelecke stellen. Aber der Freedom Day rückt näher, Freunde der Sonne, und nach Wiederherstellung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung lässt sich Vieles sicher leicht verzeihen. Außerdem sollten wir uns dann ja unbedingt auf alle möglichen Ausschweifungen konzentrieren, denn die Zeit könnte knapp sein, bevor die nächste Krise kommt. Also lasset die Spiele beginnen, verdammt noch eins!

10.01.22

Schön war's wieder, seine Graue Eminenz zwischen den Jahren zu Besuch gehabt zu haben, man sieht sich ja sonst mangels Events kaum noch. Auch diesmal vergingen zwei Tage wie im Flug, einfach nur durch gemeinsames Abhängen, Mucke Hören und "Der Kommissar" Gucken. Lars gesellte sich am ersten Abend auch dazu trotz kniebedingter Medikamentierung. Tagsüber verließen wir die Bude sogar für eine Weile und besuchten die "Alm" in der Breitenstraße, wo es Sternla Helles gab, wenn auch nur to go für die Unzertifizierten. Auch albern, da stellten wir uns eben auf die rückwärtige Hüttenseite und nahmen dort am regen Treiben teil. Nachdem Mohr wieder abgereist war, eröffnete ich angesichts unmäßiger Außentemperaturen noch gleich die Draußensitzsaison vorm Café harmony. Dass ich dadurch am Silvestertag einigermaßen in den Seilen hing, war nicht weiter tragisch.

Ein kleines Frühschoppen-Treffen stand erst am Neujahrstag in Lars' Wintergarten an, zwischendurch mit kurzem Spaziergang im matschigen Wald. Kann man so machen in unserem Alter anstelle irgendwelcher Silvesteraktionen. Am gemütlich-wackligen Stehtisch mit Christiane, Tiril und René wurde es dann auch schnell dunkler Abend, bis ich den Rückweg in Angriff nahm. Und der hatte es in sich: Keine hundert Meter von der Stelle entfernt, an der ich mir vor beinahe auf die Minute genau vor einem Jahr ein paar Muskelfasern lädiert hatte, riss es mich erneut hin. Diesmal erwischte ich auf der kaum erleuchteten Straße eine völlig deplatzierte, mehrere Zentimeter hohe Kante, der Fuß knickte förmlich nach außen in einen Abgrund weg. Großem Schmerz, Gefluche und Gejammere folgend schleppte ich mich die paar km nach Hause, leckte und kühlte Wunden. Wesentlich kaputt ging dabei wohl nix, von der monströsen Schwellung zehre ich allerdings bis heute, so dass nicht mal Spaziergänge möglich sind. Man sollte vielleicht wissenschaftlich untersuchen, ob sich jeweils am Neujahrsabend sowas wie ein Bermuda-Dreieck bei Eichhofsiedlung-Nordost auftut.

Palaver 2021

Altpalaver Übersicht

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Eventoptionen

  • 22.05.22 SG Heenes/K. vs. ESV Weiterode II
  • 29.05.22 JFV B. Hersfeld vs. JSG Rippberg
  • 03.06.22 Rock Hard Festival
  • 09.06.22 Traveler, Goldgrube
  • 09.06.22 Take Me To The Moon, Pfordt
  • 20.06.22 Death To All, Colos-Saal
  • 22.06.22 Exciter, Goldgrube

Ohralbegehr

  • Ghost: "Impera"
  • Hangman's Chair: "A Loner"
  • Sanhedrin: "Lights On"
  • Old Night: "Ghost Light"
  • Long Distance Calling: "Trips"

dankefüralles.de

 

 

 

 

 

"Es gibt keine allgemeine Impfpflicht. Die Impfung gegen das Coronavirus ist freiwillig. Die Behauptung, es werde eine Impfpflicht geben, ist falsch."
("Fakten gegen Falschmeldungen zur Corona-Schutzimpfung" auf www.bundesregierung.de, abgerufen am 30.11.2021)

"Momentan erleben wir ja wirklich eine Tyrannei der Ungeimpften..."
(Weltärztebund-Vorstandsvorsitzender Frank Ulrich Montgomery gewohnt evidenzbasiert am 08.11.2021 bei Anne Will in der ARD)

"Wir werden den zu entwickelnden Impfstoff letztlich 7 Milliarden Menschen verabreichen."
(Bill Gates weiß erstaunlicherweise schon am 12.04.2020 im "Interview" in den Tagesthemen mit Ingo Zamperoni genau, wie's laufen soll.)

"Wir billigen Unerträgliches in dieser Welt, während wir Corona zum größten Problem der Menschheit erklären – und dadurch die Probleme der Welt verstärken."
(Univ.-Prof. Dr. Dr. Christian Schubert)

"Ist der Mensch nicht ein komisches Tier? Er tötet Millionen wild lebender Tiere und tut gleichzeitig alles, damit es seinen Haustieren gut geht. Er bringt Milliarden von Nutztieren um und isst sie. Das wiederum bringt Millionen von Menschen um, weil der Verzehr all dieser Tiere zu degenerativen - und letztlich tödlichen - Krankheiten wie Herzleiden, Nierenleiden und Krebs führt. Daher quält und tötet der Mensch Millionen weiterer Tiere, um diese Erkrankungen heilen zu können. Anderswo auf der Welt sterben Millionen von Menschen an Hunger und Unterernährung, weil die Nahrung, die sie ernähren könnte, dafür verwendet wird, Nutztiere zu füttern. Und währenddessen sterben manche Leute an zynischem Gelächter angesichts dieser absurden Menschheit, die dermaßen unbekümmert und brutal tötet, um dann einmal im Jahr Karten zu verschicken und um „Frieden auf Erden“ zu bitten."
(Vorwort aus "Old MacDonald’s Factory Farm" von C. David Coats)

"Die Weltlandwirtschaft könnte ohne Probleme 12 Milliarden Menschen ernähren. Das heißt, ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet."
(Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter)

"Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit."
(Theodor Heuss, erster Bundespräsident der BRD)

"Ich habe meine gesamte Jugend buchstäblich in Kotze, Scheiße, Urin, Kakerlaken, Bandwürmern und sterbenden, verwesenden Katzen verbracht. Auch das Essen wurde in entsprechender Art zubereitet."
(Tom Gabriel Warrior, TRIPTYKON)

"Man kann einzelne Menschen lieben, aber die menschliche Rasse im Ganzen ist das Allerletzte. Sie ist durch und durch verkommen."
(Lemmy Kilmister)

"Die Menschen werden niemals frei sein, bis man nicht den letzten König mit den Eingeweiden des letzten Priesters erdrosselt hat."
(Denis Diderot, 1713-1784)

"Life is not the opposite of death. Death is the opposite of birth, life is eternal."
(Stan Ambrose in ANATHEMAs "Presence")

"It's just so beautiful. It was eternity, it's like I was always there, and I will always be there, that my existence on earth was just a very brief instant. I could say that I was peace, I was love, I was the brightness; it was part of me."
(Joe Geraci 1981, wie in ANATHEMAs "Internal Landscapes")

"Menschen schlagen die Zeit tot, bis sie sich revanchiert"
(Stanislaw Jerzy Lec)

"Die Welt ist ein Gefüge verschwindend kleiner Zuckungen"
(Willard Van Orman Quine)

"My name is Mohr, any questions!!?"
(Der Graue aus Marsberg auf internationaler Vorstellungsrunde)

"Nie wieder Einbecker Urbock, da tun einem die Klicker weh."
(Gero Hase beim morgendlichen Erwachen nach einem im Bockbierrausch jäh gescheiterten Anbaggerversuch)

"Die Ehe ist der Versuch, zu zweit mit den Problemen fertig zu werden, die man alleine nie gehabt hätte."
(Woody Allen)

"Alle haben gedacht, ich sei tot. Ich selbst auch."
(Tom Angelrippers Gedankenwelt nach krassem Bühnensturz)

"Mein Kopf ist nicht Ihr Tanzplatz!"
(Helga K. beim Privat-Brainstorming im Kreise der Arbeitskollegen)

"They probably had shit running down their legs, but you couldn't see it under the marvellous gowns!"
(Ronnie James Dio über romantische Aspekte des Mittelalters)

"Abseits is', wenn dat lange Arschloch zoo spät abspielt."
(Hennes Weisweiler über Günter Netzer)

"Es war ein wunderschöner Augenblick, als der Bundestrainer sagte: <Komm Steffen, zieh deine Sachen aus, jetzt geht's los.>"
(Steffen Freund, ehemaliger Nationalspieler)

"Man darf ein Album erst frühestens 15 Jahre nach der Veröffentlichung beurteilen. Alle, die wir über Musik schreiben, tun das ja nur aus einem sozialen Reflex heraus. Wären wir cool, würden wir 20 Jahre lang die Fresse halten."
(Fenriz hat mal wieder recht)

"Ich komme aus der Gosse, da wird man entweder Zuhälter oder Fußballprofi."
(Deniz Naki)

"Wenn ich das sehe, wie die Paulianer hier in unserem Stadion feiern, dann könnte ich kotzen."
(hsv-Sportchef Bastian Reinhardt, 16.2.2011)

"Ein Fußballer sollte gelernt haben, seinen Ärger zu bezähmen, seinen Mitmenschen gegenüber umsichtig sein, sich keinen unlauteren Vorteil verschaffen, bereits den Anschein von Betrügerei als unehrenhaft betrachten und im Fall einer Niederlage heitere Gelassenheit zeigen."
(N. Lane Jackson, Gründungsvater des Corinthian FC)