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Festivalsommer 2007

04.02.18

Meine Klimabilanz  hab ich ordentlich in die Miesen getrieben durch den Ausflug mit der Männergruppe nach Griechenland. Aber schön war's, und lustig, und mit guten Konzerten, etc. Da muss natürlich ein seriöser Reisebericht her, wenn ich mich schon mal so weit weg traue. Also halte ich mich jetzt nicht lang hier auf, muss tippen.

22.01.18

Das Vorprogramm zum kleinen Griechenland-Ausflug verlief ja schon mal sehr erfreulich. Wobei es im stinkreichen Bad Homburg ja doch recht beschaulich war, so vom Stadtbild und der Location her. Zumindest Mohr und mir wurden die gut zweieinhalb Stunden Maiden United dann auch eher ein bisschen zu lang, zumal man die ganze Zeit brav im Sessel hockte und niemand Getränke reichte. Im normalen Club kommt sowas dann doch meist besser. Wie z.B. am Vorabend im Colos-Saal bei Fates Warning. Dort war es zwar schon fast zu voll, ging aber noch, um den grandiosen Auftritt genießen zu können, auch wenn der ausschweifend zappelnde Nebenmann nervte. Aber Setlist, Sound und Spielfreude waren einfach top, so dass ich Gonzos Besessenheit gut nachvollziehen konnte. Wenn's normal läuft, sollte es in den nächsten Tagen weitere Gründe zum Feiern geben.

 

Das Wochenende vorher war ja auch schon nicht von schlechten Eltern. Hoher Besuch stellte sich ein, nur weil sich mein Schlüpfdatum jährte. Somit leistete mir Taina schon donnerstags Gesellschaft, was wir zum Testen der kreisstädtischen Gastronomie nutzten. Das Michelangelo wollte uns nicht, aber beim Inder geht ja zum Glück immer was. Der Absacker im Brauhaus war auch okay inkl. Paparazzi-Auftritt. Am nächsten Nachmittag musste das Café Swing herhalten, abends war Stubenhocken in der Kleingruppe angesagt, gefolgt von einem unserer seltenen Kellerbesuche. Viel los war dort nicht, aber Frau Rübensüß glänzte erstaunlicherweise sogar am Kicker. Auch der Samstag verlief nicht ohne Programm. Beim Michelangelo wieder abgeblitzt, danach spontane Einkehr in der Unterau, später fanden wir uns noch in der Eichhofsiedlung beim Hutzelfeuer ein. Da macht man was mit.

30.12.17

Am Ende des Jahres kann es nie schaden, nochmal Satan zu huldigen. Dafür fuhr ich eigens durch fetten Schneesturm im Westerwald nach Andernach und bezog das Hotel garni am Martinsberg. Nach indisch-pakistanischer Stärkung war ich fit für den Fußweg bis zum Stadtrand, wohin man praktischerweise das Jugendzentrum stellte, denn Ärger mit den Nachbarn wird es dort nicht geben. Infernal Assault mimten den Anheizer und klangen viel geschmeidiger als befürchtet. Drei energiegeladene Jungspunde klöppelten und brüllten ordentlich drauflos, nicht ohne dabei einen gewissen Groove zu entfachen. Bisweilen gemahnte das an Destruction, nur halt mit tiefergelegten Vocals, wobei der Herr am Bass mit einer optischen Mischung aus Cliff Burton und Torsten Frings bestach. Das gar nicht so kleine Publikum applaudierte nur sehr verhalten, aber das kennt man von dort ja. Zu Warrant klapperten dann schon einige Hände mehr. Das speedige Trio bot das gewohnt solide und unterhaltsame Programm inkl. Enforcer, kann man sich eigentlich immer gut reinziehen. Diesmal war ich besonders von Thomas Rosemanns Performance an den Drums angetan. Der Kerl gibt von der ersten Minute an Vollgas, ohne stumpf zu knüppeln, und strahlt dabei eine wirklich immense Spielfreude aus. Bräuchte eine größere Band mal Ersatz an den Kesseln, das wäre sicher ein geeigneter Mann. Schließlich kam das patronengurtarmierte Publikum beim Hauptact doch noch einigermaßen in Wallung. Ein klasse Auftritt nebst höheren Alkoholpegels konnte für halbwegs ausgelassene Stimmung im Liveclub mit Lagerhallenatmosphäre sorgen. Die ollen Briten haben es aber auch einfach drauf. Klasse Material natürlich, aber auch ne geile Performance mit einem Top-Frontmann. Zwar hat man immer ein bisschen Angst, dass bei Brian Ross die Senkwehen einsetzen könnten, aber trällern kann der Vogel immer noch vorzüglich. Selbst die hohen Töne klappen bestens. Und sein Gesabbel zwischen den Songs ist auch immer sehr unterhaltsam. Erstaunlicherweise gefallen mir sogar die neuen Stücke meist besser als die uralten Klassiker. Mehr als zufrieden konnte ich schließlich gen Mitternacht den Rückweg antreten. Anscheinend war ich der einzige Fußgänger, jedenfalls hab ich sonst keinen gesichtet.

Eine knappe Woche vorher war ich vom Masters of Cassel nicht ganz so begeistert. Zwar stellte der mit Teppichboden ausgelegte Ballsaal des Hotel Reiss eine originelle Location dar, aber es krankte doch arg am dünnen Sound. Über weite Strecken hörte es sich an, als würde die Mucke lediglich aus den Monitorboxen kommen. Die Pausenmusik hatte jedenfalls viel mehr Wumms als die Livetöne, und das kann's ja nicht sein. Dabei war das Billing ganz okay, Tyranex und Attic kann man sich ja mal echt gut geben. Morgoth waren womöglich auch ein passabler Headliner, doch ich zog nicht als einziger eine frühere Abreise vor.

Recht früh den Saal verlassen hab ich auch beim Xmas-Rock im Buchcafé. Müdigkeit und Hitze im Zusammenspiel mit arg bläserlastiger Performance trieben mich schnell in die Parallelstraße zurück. Den Anblick der zu mehreren Dutzend das Tanzbein schwingenden Ü 40 - Grazien kannte ich ja bereits vom letzten Jahr, was mich dann auch nicht sonderlich fesseln konnte. Den besten Songs des Abends - "Bang Bang" - hatte ich zum Glück aber mitbekommen.

B.S.T. Dezember 2017

23.12.17

Kaum zog ich über das desaströse Auftreten der Kiezkicker her, musste unser Trainer seinen Stuhl räumen, sorry Olaf! Offensichtlich hat es aber was genutzt, gegen Duisburg durfte ich vor Ort miterleben, wie die Jungs plötzlich wieder den Hebel umlegen konnten. Trotz zweier Bierduschen sprang am Ende zwar nur ein Punkt raus, was angesichts des überflüssigen Platzverweises für Atze aber auch nicht verwunderte. Im gefühlt zehnten Montagsspiel der Saison klappte es zum Abschluss gegen Bochum dann endlich wieder mit einem Heimsieg, so lässt sich die Winterpause halbwegs entspannt angehen.

Auch die B.S.T.-Jungs gaben kurz vor Jahresschluss nochmal alles auf ihrer bisher längsten Deutschlandtour, nachdem vorher einige Experten weitere töfte Reviews zum aktuellen Album rausgehauen hatten. Läuft ganz gut! Ein kleiner Road-Report sollte demnächst folgen.

Aber vorher muss ich meine gesammelten Konzerttickets chronologisch in entsprechende Alben kleben, damit der Tisch mal wieder für andere Zwecke genutzt werden kann. Bisher bin ich erst bis zur Jahrtausendwende gekommen, doch mit 1995 scheine ich das Highlight bereits abgefrühstückt zu haben. Da muss ich glatt mal alle besuchten Gigs kurz auflisten. Besser wird's nicht mehr.

  • 17.01. Tiamat, Sentenced - Batschkapp F
  • 02.02. Annihilator - Batschkapp F
  • 10.02. Dream Theater - Offenbach
  • 11.02. Depressive Age, Factory Of Art - Gerstungen
  • 22.02. Queensrÿche - Hugenottenhalle
  • 30.03. Saxon - MT Kassel
  • 24.04. Motörhead, Grip Inc. - Offenbach
  • 03.05. Solitude Aeturnus, Revelation - Frankfurt
  • 06.05. Uriah Heep, Virgin Steele - Merkers
  • 07.05. Trouble - Batschkapp
  • 12.05. Psychotic Waltz, Threshold - Bremen
  • 13.05. Solitude Aeturnus, Revelation - Enger
  • 15.05. The Tea Party - Batschkapp
  • 19.05. Wacken Open Air
  • 23.05. Psychotic Waltz, Threshold - Stuttgart
  • 24.05. Psychotic Waltz, Threshold - Sondershausen
  • 25.05. Psychotic Waltz, Threshold - Frankfurt
  • 26.05. Blind Guardian, Nevermore - Baunatal
  • 28.05. Psychotic Waltz, Threshold - Enschede
  • 01.06. Psychotic Waltz, Threshold - Rotterdam
  • 02.06. Dynamo Open Air
  • 20.06. Dream Theater - MT Kassel
  • 30.06. Rage, Glenmore - Hafenbahn OF
  • 14.07. Via-Rock Belgien
  • 31.08. Black Sabbath - Göttingen
  • 14.09. Annihilator - Arnsberg
  • 26.09. Skyclad, Moonspell - Batschkapp F
  • 28.09. Psychotic Waltz, Soulbrother - Enschede
  • 29.09. Psychotic Waltz, Soulbrother - B-Vosselaar
  • 30.09. Psychotic Waltz, Soulbrother - Saalfeld
  • 01.10. Psychotic Waltz, Soulbrother - Köln
  • 02.10. Psychotic Waltz, Soulbrother - Nürnberg
  • 03.10. Psychotic Waltz, Soulbrother - Berlin
  • 04.10. Psychotic Waltz, Soulbrother - Stuttgart
  • 05.10. Psychotic Waltz, Soulbrother - Heidelberg
  • 06.10. Psychotic Waltz, Soulbrother - CH-Düdingen
  • 08.10. Psychotic Waltz, Soulbrother - Hamburg
  • 15.10. Jethro Tull - Essen
  • 31.10. Overkill - Batschkapp F
  • 07.12. Ozzy - Offenbach
  • 17.12. Sieges Even, Annon Vin - Alte Piesel
  • 20.12. Iron Maiden - Hugenottenhalle

02.12.17

Nach dem wieder mal duften Hammer of Doom musste ich montags das angestrebte Kari-Konzert im Frankfurter Bett notgedrungen sausen lassen. Ein so alter Körper braucht einfach seine Pausen, vor allem wenn man am Sonntag nach dem Festival vom Frühschoppen direkt in die Kneipe geht, weil St. Pauli sich im Kicken versucht. Gegen Regensburg wurde der Beginn der Krise unter gütiger Mithilfe des Gespanns ja gerade noch vermieden. Zum Glück besuchte ich danach weder den Auftritt in Fürth noch jenen in Bielefeld. Schlimm genug, das Elend auf der Mattscheibe im Insider mitverfolgen zu müssen. Ich hab echt keinen Bock, schon wieder einen Kampf gegen die unergründlichen Niederungen der eigenen Sportlerpsyche mitansehen zu müssen. Früher war mein Verein regelmäßig finanziell am Ende, mittlerweile tritt immer wieder der fußballerische Offenbarungseid überraschend zutage.

Beim KSV Hessen wusste man wenigstens von Anfang an, dass es diese Saison um nichts anderes als das nackte Überleben geht. Entsprechend gut ist trotz Niederlagenserie die Stimmung unter den wenigen Stammgästen im Auestadion. Gegen Saarbrücken hockte ich mich wegen drohender Durchnässung erstmals auf die Haupttribüne. Gar nicht übel dort, die Sicht aufs Geschehen ist merklich besser als aus dem Norden. So sahen Herr Meier und ich allerdings auch diese Frechheit von Schiri-Leistung. Selten so aufgebracht gewesen. Dabei war ich eigentlich echt entspannt nach der netten Bunkertour vorher mit den ViKoNauten, aber auch mein Fass hat Grenzen. Zurück in der Kreisstadt beruhigte ich mich aber schnell wieder bei einer Baustellentour mit der Männergruppe.

HoD 2017

10.11.17

Judith invictus! Ich hoffte so sehr, dies hier anmerken zu können, und nun sieht es wirklich richtig gut aus bei der kleinen kecken Lady. Trotz wochenlangen Krankenhausaufenthalts geht sie sogar schon wieder zur Schule. Womöglich dauert es auch nicht mehr allzu lang, bis sie so selbstständig wie vor dem Schicksalsschlag und fitter denn je durch die Welt hüpft. Gepriesen seien die superfürsorglichen Eltern, die kompetenten Mediziner und all die zahlreichen sonstigen Supporter!

Was passierte derweil so nebenbei? Lolls wurde gefeiert, beinahe unvermeidlich. Wobei das Wetter anfangs einfach zu sommerlich war, um in die richtige Stimmung zu kommen, und außerdem schlugen dabei die Getränke enorm an. Wie sonst ist es zu erklären, dass Herr H. vom E. sonntags zwar Helm und Schloss  mit nach Hause brachte, das Fahrrad aber spurlos verschwunden war? Oder dass ich am Montag bereits am hellen Nachmittag im Bette lag? Mit den kühleren Temperaturen stellte sich zum Wochenende glücklicherweise die passendere Verfassung ein, so dass ich es tatsächlich mal schaffte, an beiden Abenden halbwegs ausschweifend unterwegs zu sein, inkl. Karussell Fahren und Kellerbesuch. Besagter Herr H. präsentierte die Mischung der Stunde, Jacky-Sprite, sehr belebend!

Letztens schaffte ich tatsächlich drei Konzerte innerhalb von sechs Tagen, ohne dass es mich sonderlich geschlaucht hätte. Ein Midlife-Höhenflug? Okay, nach dem Anathema-Gig hatte ich montags frei, danach Feiertag, es ließ sich also entspannt an. Die Batschkapp war richtig gut gefüllt, es könnte eine vierstellige Besucherzahl gewesen sein, die sich zum andächtigen Lauschen eingefunden hatte. Viele kannten und schätzten wohl auch die für meinen Geschmack zu seichten Alcest, vom aufbrandenden Applaus nach den Songs her zu urteilen. Der Hauptact stieg nach Intro mit "Untouchable" gleich heftigst ein, mir wurde weinerlich. Anschließend nahm das Konzert allerdings einen für mich zwiespältigen Verlauf, nachdem ich den mit schlecht sitzendem Kopfhörer versehenen Danny gesichtet hatte. Gelinde gesagt machte er keinen sehr fitten Eindruck. Aufgedunsen, tapsig und leicht orientierungslos spielte er seine Parts, so dass ich mir echt Sorgen machte. Außerdem fragte ich mich kontinuierlich, welche Beiträge nun live dargeboten und welche gesampelt wurden, nicht nur bei ihm. Auf der anderen Seite stand eine vom Gesamtbild her recht imposante Darbietung mit einer Lee Douglas in Bestform. Wobei allerdings die zahlreichen "The Optimist"-Nummern live nicht allzu doll zündeten. Ein spezieller Abend war's allemal, zumal ich erstmals an der Mainkur nächtigte.

Noch spezieller wurde es drei Tage später in Arnstadt. Mein Bett bezog ich im Thüringer Kloß-Hotel, mangiare gab es in der Südtiroler Stubn. Gegen 20 Uhr taperte ich dann durch die hübsche, verpennte Stadt, um schließlich in der "Rockjungfer" einzulaufen. Die sanitären Anlagen wirkten wenig vertrauenserweckend, doch zum Ausgleich kümmerte der Wirt nebst Stammkundschaft sich gleich rührend um mich. Man schnackte, trank, die Musiker bekamen Sauerkraut, und ich fragte mich, wann mittwochs in der thüringischen Provinz die Konzertbesucher wohl so eintrudeln würden. Es kamen auch irgendwie keine - bis auf vier ebenso alte Säcke aus Zwickau. Könnte das schlechtbesuchteste Konzert meiner ganzen Laufbahn gewesen sein. Doch die ungarischen Mucker zogen ihr Ding durch, und gerade Magma Rise klangen in dem großen Wohnzimmer gewohnt fett. Hut ab vor solch wagemutigen Künstlern!

Freitags in Würzburg musste doch mehr los sein. War es auch, bestimmt viermal so viel. Drei recht angesagte deutsche Doom-Bands sollten am Wochenende aber eigentlich mehr Zuspruch bekommen. Wo sind in solchen Momenten nur all die Leute, die sonst die ganzen Festivals bevölkern? Nun ja, vielleicht müsste das Immerhin auch mal ein paar Wegweiser aufstellen, damit man den Club überhaupt findet. Und halbwegs zeitig beginnen. Denn was nützt die verkehrsgünstige Lage am Hauptbahnhof, wenn der letzte Ton erst um kurz vor 2 verklungen ist und alle Züge bereits abgefahren sind? Schön war's trotzdem. Naked Star eröffneten mit fast typischem WÜ-Sound (Seamount anyone?), während Lord Vigo immerhin nicht ganz so theatralisch dafür erdiger wirkten in dem überschaubaren Rahmen. Mirror of Deception zockten erwartungsgemäß jedoch einige Ligen höher, harmonischer kann Doom kaum klingen. Die neuen Stücke haben auffallend hohes Tempo, hoffentlich wird das Fußwippen nicht bald Schwerstarbeit.Vision 2018: MoD live mit B.S.T.

Palaver 2017

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Dates

  • 09.02. The Ugly Earthlings, Bebra
  • 10.02. Operation: Mindcrime, Andernach
  • 17.02. Metal Assault, Würzburg
  • 25.02. FC St. Pauli vs. KSV Holstein
  • 02.03. FullMetal Osthessen, Niederjossa
  • 08.03. Fvneral Fvkk, Hamburg
  • 09.03.Hell Over Hammaburg Vol. 6

Lebensabschnittssoundtrack

  • Spirit Adrift: "Curse Of Conception"
  • Jess And The Ancient Ones: "The Horse..."
  • Dokken: "Back For The Attack"
  • Sanhedrin: "A Funeral For The World"
  • Blackfinger: "When Colors Fade Away"

 

 

"Ist der Mensch nicht ein komisches Tier? Er tötet Millionen wild lebender Tiere und tut gleichzeitig alles, damit es seinen Haustieren gut geht. Er bringt Milliarden von Nutztieren um und isst sie. Das wiederum bringt Millionen von Menschen um, weil der Verzehr all dieser Tiere zu degenerativen - und letztlich tödlichen - Krankheiten wie Herzleiden, Nierenleiden und Krebs führt. Daher quält und tötet der Mensch Millionen weiterer Tiere, um diese Erkrankungen heilen zu können. Anderswo auf der Welt sterben Millionen von Menschen an Hunger und Unterernährung, weil die Nahrung, die sie ernähren könnte, dafür verwendet wird, Nutztiere zu füttern. Und währenddessen sterben manche Leute an zynischem Gelächter angesichts dieser absurden Menschheit, die dermaßen unbekümmert und brutal tötet, um dann einmal im Jahr Karten zu verschicken und um „Frieden auf Erden“ zu bitten."
(Vorwort aus "Old MacDonald’s Factory Farm" von C. David Coats)

"Die Weltlandwirtschaft könnte ohne Probleme 12 Milliarden Menschen ernähren. Das heißt, ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet."
(Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter)

"Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit."
(Theodor Heuss, erster Bundespräsident der BRD)

"Ich habe meine gesamte Jugend buchstäblich in Kotze, Scheiße, Urin, Kakerlaken, Bandwürmern und sterbenden, verwesenden Katzen verbracht. Auch das Essen wurde in entsprechender Art zubereitet."
(Tom Gabriel Warrior, TRIPTYKON)

"Man kann einzelne Menschen lieben, aber die menschliche Rasse im Ganzen ist das Allerletzte. Sie ist durch und durch verkommen."
(Lemmy Kilmister)

"Life is not the opposite of death. Death is the opposite of birth, life is eternal."
(Stan Ambrose in ANATHEMAs "Presence")

"It's just so beautiful. It was eternity, it's like I was always there, and I will always be there, that my existence on earth was just a very brief instant. I could say that I was peace, I was love, I was the brightness; it was part of me."
(Joe Geraci 1981, wie in ANATHEMAs "Internal Landscapes")

"Menschen schlagen die Zeit tot, bis sie sich revanchiert"
(Stanislaw Jerzy Lec)

"My name is Mohr, any questions!!?"
(Der Graue aus Marsberg auf internationaler Vorstellungsrunde)

"Nie wieder Einbecker Urbock, da tun einem die Klicker weh."
(Gero Hase beim morgendlichen Erwachen nach einem im Bockbierrausch jäh gescheiterten Anbaggerversuch)

"Die Ehe ist der Versuch, zu zweit mit den Problemen fertig zu werden, die man alleine nie gehabt hätte."
(Woody Allen)

"Alle haben gedacht, ich sei tot. Ich selbst auch."
(Tom Angelrippers Gedankenwelt nach krassem Bühnensturz)

"Mein Kopf ist nicht Ihr Tanzplatz!"
(Helga K. beim Privat-Brainstorming im Kreise der Arbeitskollegen)

"They probably had shit running down their legs, but you couldn't see it under the marvellous gowns!"
(Ronnie James Dio über romantische Aspekte des Mittelalters)

"Abseits is', wenn dat lange Arschloch zoo spät abspielt."
(Hennes Weisweiler über Günter Netzer)

"Es war ein wunderschöner Augenblick, als der Bundestrainer sagte: <Komm Steffen, zieh deine Sachen aus, jetzt geht's los.>"
(Steffen Freund, ehemaliger Nationalspieler)

"Man darf ein Album erst frühestens 15 Jahre nach der Veröffentlichung beurteilen. Alle, die wir über Musik schreiben, tun das ja nur aus einem sozialen Reflex heraus. Wären wir cool, würden wir 20 jahre lang die Fresse halten."
(Fenriz hat mal wieder recht)

"Ich komme aus der Gosse, da wird man entweder Zuhälter oder Fußballprofi."
(Deniz Naki)

"Wenn ich das sehe, wie die Paulianer hier in unserem Stadion feiern, dann könnte ich kotzen."
(hsv-Sportchef Bastian Reinhardt, 16.2.2011)